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Maceió, die Hauptstadt Alagoas, ist eine der attraktivsten und populärsten Ferienorte Brasiliens - mit palmenbewachsenen Stränden, kristallklarem Wasser und traumhaft schönen Lagunen, die zu einer Bootsfahrt oder zum Baden einladen. Die Stadt liegt ca. 280 km südlich von Recife und 560 km nördlich von Salvador.
Zwischen dem Meer und der Mundaú-Lagune gelegen, wird auch die "Stadt des Wassers" genannt. Die Tupi-Indianer, nannten diesen Ort "Maçai-o-k": Ort, der die Lagune verstopft. Die Stadt hat sich auf einer natürlichen, vom Meer geschaffenen Terrasse ausgebreitet und langsam die Mündung des Rio Mundaú "verstopft", hinter dem Damm entstand die Mundaú-Lagune und der Fluss suchte sich einen anderen Weg ins Meer, am südlichen, spitzen Ausläufer der Stadt, dem "Pontal".
Wenige Kilometer nördlich der Stadt trifft man auf die besten Strände des Nordostens. Einer der schönsten heißt Sonho Verde, der etwa 40 km nördlich von Maceió liegt. Von Korallenriffen geschützt, ist das Meer ruhig und von smaragdgrüner Farbe. Einige der beliebtesten Strände in südlicher Richtung sind die Praia do Frances bei dem historischen Städtchen Marechal Teodoro und Barra de São Miguel. Der Ort liegt 20 km von Maceió entfernt an einer Salzwasserlagune. Er ist benannt nach Feldmarschall Manuel Teodoro da Fonseca, dem ersten Präsidenten Brasiliens. In der Stadt gibt es einige sehenswerte Gebäude aus der Kolonialzeit.
Gegründet am 16. September 1815, entwickelte sich die Stadt vornehmlich als ein Zentrum des Zucker- und Baumwollhandels, rund um eine dortige Zuckerverarbeitung und Schnapsbrennerei herum. Im 20. Jahrhundert übernahm sie dann die Rolle eines Seehafens für grosse Schiffe, die in dem bisherigen Hafen "Jaraguá" nicht mehr abgefertigt werden konnten.
Heute hat sich Maceió, mit knapp 800.000 Einwohnern, zu einer der schönsten touristischen Städte in Brasilien entwickelt. Auch Ausländer fangen an, seine besonderen Attraktionen zu entdecken, wozu zweifellos auch die besonders schönen Stadtstrände gehören, deren Farbe, je nach Lichteinfall, einmal ins Türkisgrün und dann wieder in ein tiefes Blau wechseln. Die Sonne, die hier an 300 Tagen im Jahr scheint, erhält das Wasser stets in angenehmen lauwarmen Temperaturen.
Maceió besitzt eine beneidenswerte touristische Infrastruktur: Hotels, von einem bis zu fünf Sternen in internationalem Standard und Luxus, aber auch einfache "Pousadas" und Herbergen, die meisten von ihnen am Meer. Restaurants und Bars (die meisten mit typischer Live-Musik), strategisch installiert an den Stränden "Pajuçara, Ponta Verde, Jatiúca" und "Stella Maris". Auch für ein interessantes Nachtleben ist gesorgt: Nachtclubs, Show-Häuser, Kinos, Theater, und vieles andere mehr, präsentieren lokale und internationale Attraktionen.
